Aus dem „Nähkästchen“

Erschienen am 23. August 2009 um 16:00 Uhr.

Von wegen Sommer in Boston. Winterbekleidung wäre bei meinem letzten Shooting jedenfalls besser gewesen als High Fashion Abendgarderobe. Ein „Shooting“ heißt für Viele: traumhafte weiße Strände, tolle Garderobe und eine perfekte Umgebung. Stimmt, gibt es, aber nicht immer.

Bei meinem Bostoner Outdoor-Shooting war es mit 14 Grad und Sturm recht ungemütlich. Nur die Assistentin auf der Leiter mit dem Regenschirm tat mir noch mehr leid. Ich hätte nicht die Ausdauer gehabt 5 Stunden einen Schirm in einer Position zu halten. Aus Mitleid brachte ich Ihr zwischendurch einen heißen Kakao, was bei Ihr wahre Glücksgefühle auslöste!

Boston USA - backstage

Neben Wetterkapriolen gibt es auch andere mitunter recht gefährliche Situationen. Eine solche Situation war ein Shooting über den Dächern von Beirut. Aufgabe war, sich so nah wie möglich an dem ungesicherten Abgrund eines recht baufälligen 30stöckigen Gebäudes in Stellung zu bringen. Mit leichter Höhenangst ein „tolles“ Erlebnis!

Aber auch anderen Models geht es nicht besser. Beim Shooting des neuen Pirelli-Kalenders mussten die Models mit Löwen, Elefanten & Co. in freier Wildbahn posieren und wurden sogar bei Nachtaufnahmen in der Savanne von einem Rudel Löwen eingekreist. Obwohl? Vielleicht könnte man aus Löwen ja dank Porridge Vegetarier machen…

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